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Kartenlegen lernen - nötig oder unnötig?Liebeskarten, Finanzkarten, Elementekarten, Runenkarten, Skatkarten

Unsere Karten sind für Anfänger genauso gut zu verwenden, wie für Fortgeschrittene oder Profis. Anfänger haben beim Kartenlegen oft Schwierigkeiten Karten miteinander zu kombinieren. Genau darum geht es beim Kartenlegen. Schnell gibt man auf, ist verunsichert oder klammert sich ewig an Bücher und versucht die Beispiele auf die eigene Legung zu übertragen. Das geht meistens schief. So lernt man es wohl nie. Es wird eher immer frustrierender.

Ich lege seit über 45 Jahren die Karten und es gab keine Großmutter mit hellseherischen Fähigkeiten und kein Ereignis, das mich überkommen hat. Nein, es war schlichtweg Interesse, was mich zum Kartenlegen antrieb und das schon im Alter von 12 Jahren. Inzwischen ist viel Zeit vergangen und ich konnte viele Erfahrungen sammeln. Als Anfänger sollte man sich nicht beeindrucken und nicht verunsichern lassen. Jeder muss klein anfangen. Musste man früher mühsam die Karten und ihre Bedeutungen auswendig lernen, ist dies heutzutage gar nicht mehr notwendig. Das geht automatisch. Aber beginnen wir einfach mal von vorne.

Aller Anfang ist schwer beim Kartenlegen

Es fängt schon an bei der Kartenauswahl. Welches Kartendeck soll ich verwenden? Die meisten Menschen machen das, was andere auch machen. Sie holen sich oft die Lenormand-Karten. Genau diese finde ich für einen Anfänger viel schwerer. Die Bedeutungen sind zwar heutzutage etwas angepasst, aber immer noch ziemlich abstrakt gehalten. Als Anfänger ist es da schwer, Karten miteinander zu kombinieren. Aber das weiß man meist nicht und kauft sich doch ein Buch.

Kartenlegen lernen ist nicht mehr nötig

Man liest nun ein Kartenlege-Buch, lernt vielleicht sogar die Kartenbedeutungen ein wenig auswendig, doch dann geht es ans Interpretieren. Genau das ist nicht so einfach, hierin liegt die Kunst.

Beispiele in einem Buch scheinen mit den dazugehörigen Erklärungen logisch nachvollziehbar und einfach zu sein. Hat man aber ein eigenes ausgelegtes Kartenblatt vor sich, dann weiß man plötzlich gar nichts mehr. Die eigene Kombinationsfähigkeit lässt einen im Stich oder man bekommt sie gar nicht erst hin. Liegt dann noch eine schlechte Karte, wie der Sarg oder die Säbel, bekommt man gleich ein mulmiges Gefühl oder leichte Panik. (Alles schon passiert)

Es ist einfach das Los des Anfängers, der zwar gerne den Weg des Kartenlegens gehen möchte, aber nicht genau weiß wie. Das Kombinieren ist die Hürde.

Verzweifelt sucht man wieder im Buch nach einer Lösung. Jede Karte wird im Buch nachgeschlagen und krampfhaft versucht eine Kombination zu finden. Nach mehreren Karten hat man schon wieder die Bedeutung der ersten vergessen. So macht es keinen Spaß und es führt auch zu keinem brauchbaren Ergebnis. Einfach aus deshalb, weil man die Bedeutungen zu wortwörtlich nimmt und nicht die allgemeine Bedeutung sieht oder erkennt.

Beispiele sind Beispiele, aber nicht das Non-Plus-Ultra. Das kann ein Beispiel nicht sein. Ein Anfänger geht aber die Beispiele durch und verkrampft sich in ihnen. Das wird nicht funktionieren. Hat man eine gewisse Kombinationsgabe, dann vielleicht schon. Da versteht man es schneller. Lernen muss man es aber dennoch.

Kartenlege-Beispiele in Büchern wirken einfach

In vielen Büchern finden Sie Beispielerklärungen und Übungsbeispiele. Nach genauem Studieren dieser Beispiele erscheint es einem gar nicht mehr so schwer. Nun glaubt man es endlich verstanden zu haben. Das kann ich auch.

Legen Sie ein solches Kartenblatt aus einem Buch aus. Schlagen Sie nicht nach, sondern interpretieren Sie so, wie Sie es wahrnehmen. Sie werden wohl zu einem völlig anderen Ergebnis kommen. Jetzt sind Sie komplett durcheinander und glauben gar nichts mehr zu verstehen.

Buchbeispiele sind nur bedingt geeignet

Ein Beispiel soll ein Beispiel bleiben. Es wurde von jemand anderem ausgelegt oder zurechtgelegt. Das weiß man ja nicht. mit der Interpretation eines anderen ist schwer zurechtzukommen, weil die Kniffs und Tricks, die man sich selbst im Jahre der Zeit ermittelt hat, gibt man nicht weiter. Warum auch? In einem Buch steht dies dann schwarz auf weiß und jeder kann es nachmachen.

Deshalb sollte man keine zu hohe Erwartungen an ein Buch oder Ähnliches stellen. Die Beispiele sind eingeschränkt und die Kombinationen, die möglich wären kann man nicht darstellen, noch wiedergeben. Jeder Kartenleger würde es wieder anders interpretieren. So ist das nun mal. Kartenlegen ist etwas Individuelles und nichts Gleiches.

Jeder hat seine andere Art zu interpretieren und dieser sollte man sich auch treu bleiben und nicht versuchen etwas zu imitieren. Beispiele sind Hilfestellungen, wie es gehen kann, aber sie ersetzen nicht die eigene Interpretation.

Wenn 2 dasselbe tun ist es nicht dasselbe

Zwei befreundete Kartenlegerinnen, ja, das war ich und meine Freundin, wollten sich gegenseitig ihr System erklären. Die eine legte mit Skatkarten, die andere mit Ihren eigenen Spezialkarten. Die eine konnte oberflächliche Dinge erkennen, die andere tiefere Zusammenhänge feststellen. Gesagt getan. Jeder lernte die Karten auswendig. Doch was geschah?

Jede der Kartenlegerinnen legte anders mit den Karten des anderen. Das was die eine sah, sah die andere nicht. "Woran erkennst Du das jetzt? Es liegt doch diese Karte da und die bedeutet das?" Die andere sah es aber nicht.

Was war geschehen oder was war anders? Im Laufe der Zeit entwickelt jeder gute Kartenleger, zumindest ist es bei mir so, ein eigenes "Gefühl für seine Karten". Ob man dies Intuition, Hellsehen oder Hellfühlen nennen mag, bleibt dahingestellt. Am Ende zählt eh nur das Ergebnis. Es ist eine gute Intuition, doch ich persönlich würde das nie Hellsehen nennen, wie viele es tun, obwohl ich manchmal auch keine Karten benötige. Dennoch sollte man auf dem Teppich bleiben und nicht in irgendwelchen Sphären schwelgen, nur weil es vielleicht Wirkung bei dem Kunden zeigt und die Kasse klingeln lässt.

Lassen Sie sich deshalb nicht verunsichern, sondern gehen Sie Ihren Weg. Anfangs legt man für Freunde und Bekannte, das ist weniger spannend. Das richtige Kartenlegen ist für jemanden, den man nicht kennt und von dem man außer dem Geschlecht nichts weiß.

Bevor diese Webseite online ging, wurden Tests mit Laien gemacht, wie sie mit den Karten klar kommen und es für sich nutzen können. Das Ergebnis war erfreulich. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten, was Kartenlegen überhaupt ist, stellten sich nach bereits kurzer Zeit schöne Kartenlege-Ergebnisse ein. Auch das Kombinieren entwickelte sich automatisch, beim einen rascher als beim anderen. Was will man mehr?

Sie können deshalb versuchen das Kartenlegen auf herkömmliche Art zu erlernen. Sie müssen es aber nicht. Bei uns können sie sich als kostenpflichtiges Mitglied anmelden und alle Kartenlegungen speichern und Notizen hinzufügen. So kann man seine Kartenlegungen kontrollieren.

Wichtige Voraussetzungen um das Kartenlegen zu lernen

  1. Als erstes die Bedeutungen der Karten auswendig lernen. Ohne geht gar nichts.
  2. Intensivierung der Kartenbedeutungen. Das heißt, Sie müssen eine Karte ansehen und ohne nachzudenken die dazugehörigen Bedeutungen, eine oder mehrere, wissen.
  3. Jetzt geht es ans Kombinieren. Nehmen Sie zwei Karten und interpretieren Sie diese zusammen. Was würde es bedeuten, wenn der Fragesteller dies oder jene Frage stellen würde? Schreiben Sie Ihre Antwort auf.
  4. Erst jetzt können Sie weitere Karten kombinieren, also drei, aber nicht mehr.
  5. Sie sollten es mit dem Lernen erst meinen. Ohne Ehrgeiz geht nichts, aber niemandem etwas vormachen, vor allen Dingen nicht sich selbst. Es gibt auch schlechte Kartenleger, deren Trefferquote eher auf Psychologie, denn auf Kartenlegen beruht. Sie entscheiden selbst, welcher Sorte Sie angehören möchten.
  6. Legen Sie sich als Ziel fest für fremde Personen Karten zu legen. Freunde sind zwar in der Anfangsphase ganz gut, aber sie bringen einen nicht weiter.
  7. Übung macht den Meister. Darum kommt niemand herum. Auch eine angeborene Hellsicht muss erarbeitet werden und man muss lernen damit umzugehen.
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