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Mein Erlebnis mit den TarotkartenEine wahre Geschichte

Es ist schon viele Jahrzehnte her. Damals gab es kein Internet und keine Onlineforen wo man sich mit anderen austauschen konnte. Schon seit meinem 12. Lebensjahr interessierte mich die Magie und so erhielt ich von meinem Vater, der sehr esoterisch interessiert war, das Buch von Franz Bardon "Der Weg zum wahren Adepten". Ich verschlang es und begann schon bald zu üben und hatte einige Erlebnisse, die hier nichts zur Sache tun. Dies nur am Rande. Mein Interesse basiert nach wie vor hauptsächlich auf der Magie oder der Hermetik. Ich bin kein Mensch, der blind Etwas glaubt oder der nicht logisch denken kann. Eher im Gegenteil. Ich war schon immer so eingestellt, dass ich Dinge lieber selber erleben oder nachweisen wollte, als sie nur von anderen zu hören und blind zu glauben.

Dieses Erlebnis gehört zu denjenigen, an die ich mich, trotz der vielen Jahre, noch gut erinnere. Doch nun will ich Sie nicht länger auf die Folter spannen.

Ich war damals ca. 22 Jahre alt. Es war Wochenende und ein schöner sonniger Tag. Ich sass auf dem Sofa und überlegte, was ich mit dem schönen Tag anfangen sollte. Ich muss dazu sagen. Durch mein Interesse an der Magie und dem praktischen Üben ist die Magie immer präsent bei Allem was man tut. Es geht um Selbsterkenntnis und Selbstkontrolle und so hinterfragt man sich ständig, was irgendwann ganz automatisch geschieht.

Ich beschloss ein Buch weiter zu lesen, da es sehr interessant war. Es handelte sich um das Buch "Einweihung" von Elisabeth Haich. Frau Haich beschrieb hier ihre angebliche Einweihung in einer vorherigen Inkarnation in Ägypten und einige weitere Inkarnationen, wo auch ihr jetziger Mann dabei war. Ein wirklich interessantes Buch, das ich jedem empfehlen kann.

Löwen-Augen Ich las ein wenig im Buch, legte es zur Seite und dachte über das Gelesene nach. Plötzlich erschien vor mir eine Art heller Punkt oder Kreis. Ich blinzelte, weil ich dachte, dass ich was im Auge hätte. Der Punkt war immer noch da. "Was war das?" - Ich war sehr erstaunt. Der Punkt wurde größer und ich sah eine Farbe. Er war gelb-orange und wurde langsam größer.

Ich schloss die Augen. Auch hier war der Kreis da. Ich öffnete sie und auch da sah ich diesen Kreis. Es war für mich unerklärlich was das sein sollte. Angst hatte ich keine, da ich schon andere Sachen erlebt hatte. Ich beobachtete das Ganze und wollte wissen, was das war.

Der Farbkreis wurde immer größer und er kam immer näher direkt auf mein Gesicht zu. Jetzt sah ich es besser. Es waren nun zwei Farbkreise und ich erkannte, dass es sich um bernsteinfarbene Augen handelte.

Die Augen wurden immer größer und nun erkannte ich auch ein Gesicht, welches auf mich zu kam. Die Augen gehörten zu einem Löwenkopf. Er kam immer näher und wurde immer größer und größer. Der Löwenkopf war wesentlich größer als mein eigener Kopf und als er direkt vor meinem Gesicht war, spürte ich wie eine leichte Membran oder einen leichten Widerstand. So, als ob der Löwe in mich eingedrungen wäre, denn genau so hatte ich es empfunden.

Dieser riesige Löwenkopf ist in mich über gegangen, eingegangen oder wie auch immer man es bezeichnen möchte. Dann war die Erscheinung vorbei und Nichts passierte.

Ich hatte keine Ahnung, was das war oder wofür es war. Die Auflösung kam es später.

Was hatte es mit dem Löwenkopf auf sich?

Einige Zeit später wusste ich die Lösung. Das Erlebnis war vorbei und es ist nichts weiteres mehr passiert. Monate später sah ich ein weiteres Buch von Elisabeth Haich, welches ich mir kaufte "Tarot".

In diesem Buch beschrieb sie Vieles von den Tarotkarten aus ihrer Sicht und ihren Erfahrungen der damaligen Einweihung in Ägypten. Unter anderem in einem Abschnitt stand, dass man die Tarotkarte erleben kann, wenn man sich in ihrer Bewusstseinsstufe befindet. Die Karte stellt quasi das Symbol der geistigen Entwicklung dar.

Und plötzlich fiel mir die Situation mit dem Löwenkopf ein. Die Tarotkarte "Die Kraft" stellt die 11. Tarotkarte dar. Hier hält eine Frau dem Löwen das Maul und zeigt damit, dass sie ihn bezwungen hat. Genau diese Tarotkarte habe ich bewusst erlebt. Mir wurde schlagartig klar, dass Frau Haich mit ihrer Aussage recht hatte. Es ist ein Unterschied, ob man Etwas nur liest oder ob man Dinge selbst erlebt.

Die Tarotkarten sind Symbole, die die Entwicklung eines Menschen darstellen. Und diese Entwicklung kann man in Form eines Symbols, wie es die Tarotkarten darstellen, wahrnehmen. Das bedeutet nicht, dass die Tarotkarte zuerst da war, sondern das Symbol. Die Erlebnisse wurden dann in Form von Tarotkarten aufgezeichnet und nicht umgekehrt.

Von da an benutzte ich die Tarotkarten nicht mehr zum Kartenlegen, da ich sie anders wahr nahm.

Tarotkarten sind Bewusstseinszustände

Mit diesem Erlebnis konnte ich nun nachvollziehen was man mit Bewusstseinszustand oder Entwicklungsstufe versteht. Ich weiß bis heute nicht, was die Karte selbst ausdrücken möchte oder welche Aufgabe man hat. Auch war mir nicht klar, ob man sein ganzes Leben hindurch in dieser Entwicklungsstufe steht oder mehrere durchlaufen kann. Doch sich mit Fragen zu beschäftigen, die man nicht beantworten kann, lohnen sich nicht.

Es war zumindest ein interessantes Erlebnis. Vor allem deshalb, dass ich die Erklärung dazu Monate später fand. Zumindest eine Erklärung, die mir glaubhaft erschien und die ich nachvollziehen konnte.

Hatten Sie auch eigene Erlebnisse?

Mich würde brennend interessieren, ob es anderen Menschen auch so erging? Haben Sie auch ein merkwürdiges Erlebnis? Zum Beispiel der Gehängte kann so empfunden werden, dass diese Menschen immer wieder das Gefühl haben, als würden sie auf dem Kopf stehen. Das kann im Liegen geschehen oder auch im Traum.

Denken Sie einmal darüber nach, vielleicht fällt dem ein oder anderen so ein Erlebnis ein.

Sie können mir gerne Ihr Erlebnis schreiben und auf Wunsch kann es auch hier anonym veröffentlicht werden.

Schaue ich auf die 11. Tarotkarte, "Die Kraft" und mein Leben zurück, so kann ich dazu nur feststellen, dass ich mich immer auf mich verlassen habe. Bei wichtigen Entscheidungen habe ich niemandem um eine Meinung gefragt. Ich habe mich entschieden und dann gesagt, wie ich mich entschieden habe, denn dann war es schon beschlossen.

Zudem habe ich eine innere Stärke und Zuversicht zu mir selbst. Vielleicht ist das die Auswirkung der 11. Tarotkarte. Ich weiß es nicht.

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