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Beziehungen am AnfangLust oder Frust?

Der Anfang einer Beziehung ist toll und der Himmel hängt voller Geigen. So oder so ähnlich wird es immer gesagt. Doch ist das wirklich richtig? Klar, es gibt sie, die Liebe auf den ersten Blick. Doch mal ehrlich - wie oft geschieht das? Eher selten. Es ist nicht einfach den Partner oder die Partnerin zu finden, die man sich erträumt. Und selbst das träumen fällt schwer. Wie soll die Person aussehen, wie groß soll sie sein, welche Eigenschaften haben, und, und, und. Man ist damit schnell überfordert. Vor allen Dingen auch deshalb, weil viele sich nur mit den positivsten Eigenschaften anpreisen.

Wer mag denn einen Partner der lügt, faul, schlampig, unpünktlich und egoistisch ist? Niemand. Doch dieses Anpreisen von "ich bin ehrlich, ordentlich, pünktlich und altruistisch" - (das Gegenteil von egoistisch, aufopfernd). Damit vermittelt man dem anderen als hätte man diese Eigenschaften zu 100%. Das ist aber so nicht richtig. Es gibt viele Nuancen und viele Gelegenheiten, wo man eben nicht so ist, wie man behauptet zu sein.

Zusätzlich sollte man nicht vergessen, dass man sich auch ändert und ändern kann.

Das geschieht aber nur, wenn Vieles stimmig ist und der Topf seinen Deckel gefunden hat oder umgekehrt. Wobei wir schon beim nächsten Thema sind.

Der Anfang einer Beziehung

Jeder zeigt sich von seiner besten Seite - natürlich, wie könnte es auch anders sein. Das Gegenüber wird einerseits beäugt und andererseits möchte man es von sich überzeugen. Und dann? Dann sollte man auf sein Inneres hören. Ja genau. Denn das wird von Vielen ignoriert, weil sie denken Alles im Griff zu haben. Es kann vorkommen, dass man sich bald in Kleinigkeiten über den anderen ärgert. Wie er spricht, wie er lacht, wie er telefoniert oder wieviel Zeit er mit anderen verbringt. Man schluckt es hinunter und will nicht so sein. Drückt ein Auge zu, man wil ja nicht kleinlich sein. Doch das Gefühl kommt immer wieder. Man ärgert sich über Dinge. Vielleicht sagt man es auch und versucht es zu klären. Es ist nichtig und man denkt schon, man wäre viel zu empfindlich.

Aber warum? Warum hört man nicht auf diese innere Stimme. Genau diese Stimme ist es, die einen vor Vielem bewahrt. Es mag das eigene Gewissen sein, der eigene Maßstab oder was auch immer, aber man sollte darauf hören ud sie nicht unterdrücken. Sie zeigt was wirklich los ist. Sie zeigt, dass wir uns Etwas vormachen.

Nehmen wir an ein Mann lernt eine Frau kennen. Er findet sie toll, wenn er mit ihr alleine ist, doch sobald andere dabei sind, ist sie irgendwie anders zu ihm. Am Anfang denkt man sich nichts dabei, doch es kommt immer häufiger vor. Man beobachtet es weiter, denkt darüber nach. Irgendwann hat der Mann das Gefühl, die Frau verstellt sich, sthet nicht wirklich zu ihm, wenn andere dabei sind.

Soll er jetzt mit der Frau darüber reden? Die Antwort kennt doch jeder. Vielleicht kommen immer mehr Dinge zusammen, die man erst jetzt beobachtet. Und irgendwann merkt man, dass sie nicht wirklich zu ihm steht. Er beendet das Ganze, bevor er noch mehr Frust schiebt.

Richtig oder Falsch?

Es kommt darauf an wie selbstbewusst der Mann ist und was er beriets hinter sich hat und ob es ihm Wert ist sich damit auseinander zu setzen. Er hat dazu keine Lust und macht eben Schluss.

Wie reagieren Frauen? Einige würden auch Schluss machen. Ander hingegen würden den FEhler bei sich suchen. Vielleicht bin cih so und so und müsste so und so sein. Es beginnen Spielchen um den anderen für sich zu gewinnen. Warum eigentlich? Es gibt so viele Menschen, man muss niemanden zu etwas bringen wollen, das er nicht ist oder kann. Gerade mit Psycho-Spielchen bekommt man niemanden in den Griff. Einfach deshalb, weil irgendwann die echte Art durchbricht.

Auf seine innere Stimme hören

Auch wenn es sich merkwürdig anhört. Man sollte nichts Beschönigen in einer Beziehung. Ist man mit bestimmten Eigenschaften oder Eigenarten nicht einverstanden beim anderen, warum sollte man sich damit auseinander setzen. Warum sollte eine Frau, die unbedingt Kinder möchte, mit einem Mann zusammen sein, der keine Kinder will? Gut es kann sich ändern, aber das merkt man an der Art zu reden.

Wer einen Partner möchte, der sportlich und beweglich ist, kann mit jemandem, dem Sport und Bewegung ein Gräuel ist schwer umgehen. Die ganze Art ist anders. Nur, wenn der andere plötzlich erkennt, dass Sport doch ganz toll ist, kann es funktionieren, ansonsten ist es schwierig.

Machen Sie sich deshalb nichts vor und gehen Sie in sich. Es gibt so viele Menschen, die einen Partner suchen, man muss nicht am ersten hängen bleiben.

Auf andere hören

Ich kenne genügend Beispiele, wo Freunde, Bekannte und Verwandte vor dem Partner, den man sich ausgesucht hat, gewarnt haben. Besonders auf gute Freunde sollte man hören, weil die einen viel besser kennen. Sie sehen den anderen nicht durch eine rosarote Brille, sind neutraler und erkennen viel besser was nichts zusammen passt.

Gar mancher hätte sich viel Ärger und Zeit ersparen können, hätte er auf die gehört, die ihn wirklich kennen.

Wer also diese innere Stimme nicht hat, sollte zumindest Ehrlichkeit von seinen wirklich guten Freunden verlangen.

Viele werden vorher gewarnt

Jeder kennt sicher eine Person, die geschieden ist. Fragen sie diese oder andere einmal, ob sie nicht vor der Hochzeit ein komisches Gefühl hatten. Ob keine Zweifel aufkamen. Ich habe schon viele befragt und bei vielen stellte sich heraus, dass sie vorher zweifelten. Es war nicht die Angst vor einer Heirat, es war ein Misstrauen, eine Frage, ob diese Person auch wirklich die richtige ist.

Man sollte nicht so lange warten, bis eine Hochzeit ins Haus steht. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Es geht schließlich nicht darum einen Partner zu haben, sondern mit einem Partner glücklich zu sein und ihn lange zu haben.

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